Gut Leerodt

Gut Leerodt

Die ehemalige Wasserburg Leerodt fand erstmals Erwähnung im Jahre 1354. Die Burg, ein Lehen der Herren von Randerath und später der Herren von Heinsberg, war seit dem 14. Jahrhundert Stammsitz eines gleichnamigen Adelsgeschlechtes. Christoph von Leerodt ließ um 1578 die Wasserburg ausbauen und im Jahre 1616 die fünfseitige Vorburg errichten. Das stattliche vierflügelige Herrenhaus, das sein Enkel Heinrich Wilhelm, Hofmeister und Kammerpräsident am Hof zu Düsseldorf, im Jahre 1647 errichten ließ, ist heute, nach Kriegszerstörung im Zweiten Weltkrieg, nur noch als Ruine vorhanden, da sich die Kämpfe im Raum Geilenkirchen um die Burgen Trips und Leerodt konzentrierten. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges befand sich auf Gut Leerodt ein Notlazarett der US-Armee. Erhalten von der ehemaligen Wasserburg im Stil der Niederländischen Renaissance sind heute lediglich die Vorburg mit Torbau, Mauerreste zweier Flügel des Herrenhauses und der Arkadengang.