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Leopold-Hoesch-Museum

Leopold-Hoesch-Museum

Im Gedenken an Leopold Hoesch, einen Dürener Industriellen, der sich äußerst großzügig für seine Heimatstadt engagierte, wurde der prächtige Museumsbau im Jahre 1905 eingeweiht. Entworfen wurde das im Stil des Neubarock errichtete Gebäude von dem Aachener Architekten Georg Frenzen.


Den Luftangriff auf Düren am 16. November 1944 überstand das Leopold-Hoesch-Museum mit schweren Beschädigungen. Seit den Wirren des Zweiten Weltkrieges galt seine bis dahin entstandene Kunstsammlung als verschollen beziehungsweise als zerstört. Der 1949 wieder gegründete Museumsverein machte es sich daher zur Aufgabe, das Museum mit Neuerwerbungen, Stiftungen und Schenkungen von Kunstwerken zu unterstützen. So entstand eine bemerkenswerte Sammlung der Klassischen Moderne, die ihm als Dauerleihgabe zur Verfügung steht.
Das Leopold-Hoesch-Museum versteht sich als offener Ort des Austauschs, der ständiger Wandlung ausgesetzt ist, zeitgenössische Tendenzen in seine Entwicklung integriert und, wie die Kunst selbst, immer im Fluss der Veränderung bleibt.