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Schloss Hambach

Schloss Hambach

Das heutige Schloss Hambach ging aus einer Burg hervor, die Graf Walram von Jülich um 1280 erbauen ließ. 1512 brannte das Anwesen ab, da die Pulverkammer beim Gießen von Geschützen Feuer fing.


Der darauf folgende Wiederaufbau fand seinen Höhepunkt, als Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg seinen Architekten Alessandro Pasqualini beauftrage, den Ausbau zu einem repräsentativen Renaissanceschloss vorzunehmen. Als Jagdschloss der Herzöge von Jülich war Schloss Hambach Veranstaltungsort glanzvoller Jagdgesellschaften. Von hier aus jagte der Herzog mit seinem Gefolge im wildreichen Hambacher Wald.


Nach dem Ende der Jülicher Herzöge wurde das Schloss anderweitig genutzt. Es war Wohnstätte eines Pfalzgrafen und kurfürstliches Lustschloss, ehe es 1769 zu einem Kloster umgewandelt wurde. Im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, konnte das Schloss bis heute nicht vollständig wieder hergestellt werden. Sicherungs- und Restaurierungsmaßnahmen dauern noch an. Das Schloss befindet sich in Privatbesitz, kann aber sehr gut von außen betrachtet werden.