Tagestourentipps

Die Grünmetropole aktiv entdecken!

Erkunden Sie die Region doch einmal bei einer Fahrradtour auf der Grünroute, denn vom Fahrrad aus lässt sich die Grünmetropole und die Region Aachen-Düren-Heinsberg am besten erleben und in Ruhe genießen.

Ein Tag auf der Grünroute

Stolberg (D) – Eschweiler (D) – Inden (D) – Eschweiler (D) – Aldenhoven (D) – Jülich (D)

An einem Morgen ist der Startpunkt der Bahnhof in Stolberg. Die Reise dorthin kann über die Anbindung an die euregiobahn und die Deutsche Bahn erfolgen. Das Fahrrad kann dabei zu einem geringen Aufpreis problemlos im Mehrzweckabteil mitgenommen werden. Von dort aus bietet sich ein Spaziergang durch die Stolberger Altstadt mit Besuch der Stolberger Burg an. Heute werden in der Burggalerie Ausstellungen und Kulturprogramme angeboten.

Grünroute Indemann

Weiter geht die Fahrradtour entlang der Grünroute durch den Stadtwald nach Eschweiler. Hier kann man z.B. das Kulturzentrum Talbahnhof besuchen – eine beliebte Kleinkunstbühne mit Bistro und Biergarten. Nach einer kurzen Pause geht die Tour weiter über die Grünroute nach Inden. Nach einem Rundgang durch die Gemeinde Inden lohnt sich ein Abstecher zu Goltsteinkuppe und Indemann. Der Indemann erhebt sich auf der Goltsteinkuppe in 36 Metern Höhe und ist das Wahrzeichen des indelandes. Schon von weitem erblickt man das riesige Stahlkonstrukt.

Blausteinsee

Nachdem die tolle Aussicht innerlich Berge versetzt hat und neue Energie getankt ist, führt der Weg weiter entlang des Tagebaus Inden bis zum Blaustein-See zurück Richtung Eschweiler. In Eschweiler kann man per Bahn den Weg nach Stolberg und damit den Heimweg antreten. Wer noch genügend Muße hat, kann sich vom Blaustein-See aus entlang der Grünroute in Richtung Aldenhoven zum Bergbaumuseum aufmachen. Bei schönem Wetter lohnt ein Spaziergang durch den neu angelegten Römerpark mit renaturiertem Merzbach, Wasserburgenspielplatz und Bolzplatz. Weiter entlang der Grünroute am Ufer der Inde führt der Weg nach Jülich. Dort lockt entweder bei schönem Wetter der Brückenkopf-Park mit umfangreichem Freizeitangebot oder das Museum Zitadelle Jülichals eine der am besten erhaltenen Anlagen der frühen Neuzeit.


Natürlich kann man die Tour auch in die andere Richtung „erfahren“, von Jülich ausgehend über Aldenhoven und Eschweiler nach Stolberg als kürzere Tour und mit einem Schlenker über Inden als längere Tour.

Dürener Seenrunde

Düren – Merkener Busch – Merken – Echtzer See – Konzendorf – Derichsweiler – Badesee Düren – Düren

Dürener Seen

22,5 km


Der Tourentipp "Dürener Seenrunde" führt Sie entlang der Rur hin zu den beiden Badeseen in Echtz und Gürzenich. Beide Seen sind aus ehemaligen Braunkohlentagebauen entstanden und wurden zu Beginn des letzten Jahrhunderts rekultiviert. Der Startpunkt der Route liegt am Rurufer nahe des Dürener Stadtzentrums, so dass die Anreise neben dem Rad oder Auto auch ganz bequem mit der Deutschen Bahn erfolgen kann. Vom Startpunkt aus geht es, immer dem Verlauf der Rur folgend, vorbei am schönen Landschaftsschutzgebiet Merkener Busch, einem kleinen Waldgebiet, das eine Heimat für allerlei Wildtiere bietet. Wer hier entlang der Rur die Augen offen hält, entdeckt vielleicht einen der wieder heimisch gewordenen Biber. Hinter dem Merkener Busch verlässt man die Rur und biegt nach Merken ab, bevor man durch schöne ländliche Gegenden weiter nach Echtz fährt. Hier können Sie verschnaufen und sich bei einem kühlen Getränk oder einem kühlen Bad erfrischen! Also Badesachen nicht vergessen!


Nach der Pause verläuft die Tour weiter durch die Ortschaften Konzendorf und Derichsweiler, bevor man den Tag am großen Badesee in Düren ausklingen lassen kann. Der große, feinsandige Strand und das flach abfallende Ufer verbreiten hier an schönen Sommertagen nahezu karibisches Flair und bieten sich zum Sonnen und Planschen an.  Anschließend lädt die große Sonnenterrasse der Seegastronomie dazu ein, bei einem kühlen Getränk oder Eis die Kraftreserven aufzufüllen, bevor man das kleine noch verbliebene Stück zum Startpunkt der Fahrradtour zurücklegt.

Rund um Jülich und die Sophienhöhe

Jülich Bahnhof – Stetternich – Historische Meilenstation – Lindenberger Wald – Sophienhöhe – Forschungszentrum Jülich – Zitadelle Jülich – Brückenkopf-Park Jülich – Jülich Bahnhof

16 km

 

Der Startpunkt dieser abwechslungsreichen Route um die Stadt Jülich und die Jülicher Sophienhöhe ist der Bahnhof bzw. ZOB in Jülich an der Dürener Straße / Bahnhofstraße. Die Reise dorthin kann also auch ganz bequem mit der Deutschen Bahn erfolgen, in welcher Ihr Rad problemlos im Mehrzweckabteil transportiert werden kann. Es bietet sich aber auch die Anreise mit dem PKW an, da am Bahnhof ausreichend Parkmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Für Fahrradbegeisterte aus der näheren Umgebung empfiehlt sich weiterhin die Anreise mit dem eigenen Rad, da der Startpunkt an einem Orientierungspunkt der Grünroute liegt und somit schnell und einfach mit dem Rad erreichbar ist.

Vom Startpunkt aus geht es mit dem Drahtesel in Richtung Stetternich. Dort lohnt es sich einen Blick auf die Historischen Meilensteine u.a. der Handelsroute Via Belgica zu werfen, welche in vergangenen Zeiten von Köln nach Boulogne-sur-Mer führte. Weiter geht es entlang einer herrlichen Naturlandschaft durch den Lindenberger Wald, welcher sich am Fuße der Sophienhöhe mit seinem sehr alten Eichen- und Buchenbestand erstreckt und einen wunderschönen Kontrast zu der kargen Tagebaulandschaft in nachbarlicher Nähe bietet. Für sportlich Ambitionierte und Gipfelstürmer bietet sich bereits hier die Option an, den Aufstieg oder Rundweg zur 290m hoch gelegenen Sophienhöhe zu beginnen, von wo sie ein atemberaubender Ausblick auf das Siebengebirge und bis nach Köln erwartet. Auch der Tagebau Hambach lässt sich von hier oben in seiner ganzen Dimension aus einer vollkommen neuen Perspektive bestaunen und begreifen.

Das nächste Ziel ist der Parkplatz Sophienhöhe, wo das ansässige Ausflugscafé zur ersten großen Rast des Tages einlädt.

Brückenkopf-Park

Nach der kurzen Erholung geht es vorbei am Forschungszentrum Jülich auf den Rückweg. Bevor der Tag allerdings endet, bietet sich noch ein kleiner Umweg zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt Jülich an: Der Brückenkopf-Park und die Zitadelle.

Tipp: Kombinieren Sie Ihren Fahrradausflug doch mit einer der zahlreichen interessanten Veranstaltungen im Brückenkopf-Park oder in der Jülicher Innenstadt! Schauen Sie dazu doch einfach in unseren Veranstaltungen nach!

Entlang der Halden ins Wurmtal

Bahnhof Herzogenrath – Broichbachtal – Halde Noppenberg – Halde Grube Adolf Park – Halde CarlAlexanderPark – Halde Carolus Magnus – Naherholungsgebiet Wurmtal – Schloss Rimburg – Baalsbrugger Mühle –

Wurmtal

27,9 km

 

Die Tour "Entlang der Halden ins Wurmtal" startet am Bahnhof Herzogenrath. Die Reise dorthin kann über die Anbindung an die euregiobahn, die Deutsche Bahn oder per Bus erfolgen. Vom Startpunkt aus geht es über das Broichbachtal zur Energielandschaft Anna in Alsdorf. Nach einer kurzen Pause geht die Tour weiter zur Halde Grube Adolf, die mit ihrer vielfältigen Natur und den einzigartigen Aussichtsplateaus hochwertige Angebote für Freizeit und Erholung bietet. Der nächste Fahrradstopp, der CarlAlexanderPark in Baesweiler, begeistert die Besucher immer wieder mit seinem Bergplateau, das einen spektakulären Panoramablick verspricht. Im Bergfoyer des Parks lädt ein Cafe zum "Verschnaufen" und Energie aufladen ein. Das nächste Ziel der Tour ist die Halde Carolus Magnus mit seinem Wasserturm, der als "Wahrzeichen" Übach-Palenbergs gilt. Weiter geht es ins idyllische Wurmtal, vorbei an Mühle und Schloss Zweibrüggen bis hin zum Wasserschloss Rimburg. Hier wandeln Sie auf römischen Spuren, denn in unmittelbarer Nähe der Schlossanlage überquerte in römischer Zeit eine Heerstraße, die Via Belgica, die Wurm.

Letztes Ziel auf unserer Tour ist Rodas historisches Dreieck, das aus Baalsbrugger Mühle und der Abtei Rolduc in Kerkrade sowie der Burg Rode in Herzogenrath besteht. Die Abtei Rolduc bildet dabei den größten erhalten gebliebenen Klosterkomplex in den Niederlanden. Unsere Tagestour endet am Bahnhof Herzogenrath, von dem aus bequem die Heimreise angetreten werden kann.

Durch Wurmtal und Golddörfer

Bahnhof Übach Palenberg – Baesweiler – Immendorf – Beeck – Müllendorf – Süggerath – Geilenkirchen – Bahnhof Übach-Palenberg

32,5 km

 

Ab dem Bahnhof in Übach-Palenberg (oder auch einem beliebigen Knotenpunkt entlang der Route) beginnt diese 30 km lange Rundtour durch die liebevoll hergerichteten Golddörfer, die für ihren dörflichen Charakter und ihren gepflegten historischen Ortskern ausgezeichnet wurden.


Auf Ihrem Weg zu den Golddörfern fahren Sie von Übach-Palenberg in Richtung Baesweiler, wo das ehemalige Zechengelände "Carl Alexander Park", heute zum Naherholungsgebiet umgestaltet, zur ersten Rast einlädt.
Ab Baesweiler beginnen Sie Ihre Fahrt durch die für diese Region typischen kleinen Dörfer. So durchkreuzen Sie die Ortschaften Beggendorf und Immendorf, bis Sie schließlich die liebevoll hergerichteten Golddörfer Beeck und Waurichen erreichen.


In Beeck bietet sich das Bauern- und Erzählkaffee an, um neue Energien zu tanken bevor Sie den Rückweg antreten. Dieser führt entlang der Wurm durch das schöne Wurmtal, in welchem vor allem um Geilenkrichen herum das aus dem 16. Jahrhundert stammende Haus Honsdorf, die ehemalige Wasserburg Gut Leerodt oder die spätmittelalterliche Burg Trips einen Besuch wert sind.

RurAuenStadtTour Hückelhoven

Hilfarth Rurbrücke – Adolfosee – Millich – Hückelhoven – Doveren – Baal – Körrenzig – Hilfarth Rurbrücke

31 km

Der Startpunkt dieser 31 km langen Route ist die Rurbrücke in Hilfarth, von wo aus Sie dem Verlauf der Rur folgend am RurUferRadweg in Richtung des beliebten Ausflugsziels "Adolfosee" fahren. Wer mag kann hier an sonnigen Tagen einen Abstecher an das Seeufer machen oder gar für eine Abkühlung den Sprung in den See wagen.


Weiter geht es durch die Ortschaften Ratheim und Millich, wo die Route an alten Burganlagen sowie der Millicher Halde vorbeiläuft. Die 70 m hohe Millicher Halde ist heute per Rundweg oder Treppenanlage begehbar und die Aussichtsplattform "Himmelstreppe" eröffnet ungeahnte Ausblicke in die umgebende Landschaft sowie auf das Stadtzentrum Hückelhovens. Dieser ehemals stark vom Bergbau geprägte Kern der Stadt ist heute ein attraktives Einkaufs- und Freizeitzentrum, doch lassen sich auch hier noch Relikte der industriellen Vergangenheit bestaunen. So können interessierte Besucher noch heute in die Bergmännische Vergangenheit eintauchen im Besucherbergwerk Schacht 3. Weitere Informationen zu Führungen und Öffnungszeiten finden Sie unter www.schacht-3.de.


Weiter entlang der Route wartet zwischen Doveren und Baal, ein kleines Waldstück, in dem in der Zeit von April bis Mai unzählige Hasenglöckchen ihre sehr seltene blaue Blütenpracht zeigen. Bevor Sie in Körrenzig wieder den RurUferRadweg erreichen und den Rückweg zum Startpunkt antreten, durchqueren sie noch das kleine Örtchen Rurich, welches vor allem durch seine mehrteilige Schlossanlage bekannt ist, die einem ehemaligen Rittergut aus dem 18. Jahrhundert entstammt und durchaus eine Visite wert ist.

Heidenaturpark-Route

Infocenter Gangelt – Schinveld – Schutterspark – Brunssumer Heide – Teverener Heide – Niederbusch – Infocenter Gangelt

Diese abwechslungsreiche Route führt Sie auf 30km durch das 750 Hektar große Gelände des grenzüberschreitenden Heidenaturparks. Entlang von herrlichen Naturlandschaften mit Bächen, Wiesen, Weiden und Wäldern bietet sich Ihnen eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt.



30 km


Ein bequemer Punkt zum Start der Tour befindet sich am Infocenter Gangelt nahe des Freibads, von wo aus sie schnurstracks in die Niederlande führt. Dort führt die Route entlang des Rodebachs bis hin zum berühmten Freizeit- und Naherholungszentrum Schutterspark. Entlang des Rodebachs werden Sie sicher einigen der frei lebenden Hochlandrindern und Schafen begegnen, die die umliegenden Weiden bevölkern.


Als nächstes tauchen Sie in eine einzigartige Heidelandschaft ein, wie sie in dieser Region nur in der Brunssumer- und Teverener Heide vorzufinden ist. Teils dichte Wälder, Weidelandschaften oder gar wüstenähnliche Sanddünenflächen werden von der Route auf dem Weg zurück nach Gangelt durchfahren. Für Abwechslung ist also reichlich gesorgt und entlang der Route finden sich auch zahlreiche Einkehrmöglichkeiten, die zur Rast einladen.


Tipp: Kombinieren Sie diese Tour doch mit einem Besuch im Wildpark Gangelt, der mit zahlreichen Wildtieren in einem weitläufigen Freigehege nicht nur ein Erlebnis für Kinder darstellt.

Von "Black & White" zum "Kalkhaldenpark"

Teuterhof – Kohlscheid – Pley – Bardenberg – Morsbach – Würselen – Wurmtal – Teuterhof

13,6 km

Am Restaurant Teuterhof beginnt diese etwa 15km lange Route durch die abwechslungsreiche Wald-, Wiesen- und Auenlandschaft entlang der Wurm und der Kalkhalden. Sie blieben als industrielle Folgelandschaft der Sodaproduktion in der Stadt Würselen zurück.


Die Tour führt durch das malerische Wurmtal über Kohlscheid bis hin nach Herzogenrath-Pley, wo die Route durch Bardenberg und Morsbach in Richtung Würselen verläuft.


In Bardenberg sind vor allem der Wasserturm und die Burg Wilhelmstein interessante Sehenswürdigkeiten. Die Burg wurde ursprünglich vom Grafen Wilhelm um das Jahr 1300 herum gebaut und beherbergt heute neben einem Restaurantbetrieb auch ein Freilichttheater, in welchem spannende Aufführungen und Konzerte stattfinden. Nachdem man das Stadtzentrum Würselens durchfahren hat, führt die Rundtour wieder zurück ins Wurmtal, wo es entlang malerisch schöner Auenlandschaften zurück zum Ausgangspunkt geht.

Auf dem Euregiobahnradweg

Herzogenrath – Merkstein – Alsdorf Kellersberg – Merzbrück – Stolberg Hbf

24 km

Diese insgesamt 24km lange Route folgt der Strecke der Euregiobahn. Der Start der Route kann sowohl in Herzogenrath als auch in Stolberg erfolgen, da es sich hier nicht um eine Rundtour handelt und der Rückweg bequem mit der Bahn erfolgen kann.


Highlights dieser Strecke sind vor allem die Burg Rode in Herzogenrath, die mit Events wie dem Herzogenrather Burgsommer zahlreiche Besucher anlockt und stets einen Ausflug wert ist. Aber auch die vielen Relikte der gemeinsamen industriellen Vergangenheit der Region sind entlang der Route zu bestaunen und zu erleben. So können z.B. der Grube Adolf-Park, der Annapark mit dem noch erhaltenen Förderturm der ehemaligen Zeche sowie das Bergbaumuseum der Stadt Alsdorf besucht werden.


Die gesamte Tour ist mit dem Logo für den Euregiobahnradweg gekennzeichnet und kann in beiden Richtungen befahren werden.

Indetal und Altstadt in Stolberg

Stolberg Hbf – Münsterbusch – Büsbach – Breinig – Venwegen – Vicht – Stolberg Altstadt – Stolberg Hbf

27 km

Auf dieser 27km langen Route können Sie die wunderschöne Wald- und Wiesenlandschaft im Bachtal der Inde genießen. Aber auch in kultureller Hinsicht hat die Route rund um die Stadt Stolberg viel zu bieten. Ausgehend vom Stolberger Hauptbahnhof folgt die Route dem Verlauf der Inde durch das weite Bachtal, welches sich hier von seiner landschaftlich schönsten Seite zeigt und Lebensraum für viele schutzwürdige Pflanzen und Tiere bietet.


Durch Münsterbusch und Büsbach führt Sie diese Tour nach Breinig, w o besonders der historische Ortskern sehr sehenswert ist. Hier finden sich über 90 detailgetreu restaurierte Bruchsteinhäuser. Der historische Ortskern steht unter Denkmalschutz.


Anschließend geht es durch grüne Waldlandschaften über Venwegen und Vicht in den Stadtkern Stolbergs. Dieser ist mit seiner Burg, dem Alten Rathaus sowie den für die Region typischen Kupferhöfen kulturell sehr interessant. So ist die Stolberger Burg weithin sichtbar und stellt das Wahrzeichen der Stadt dar, wohingegen die Kupferhöfe im Stadtkern von der bewegten industriellen Vergangenheit der alten Kupfer- und Messingstadt zeugen. Weitere Informationen zu touristischen Highlights der Stadt lassen sich unmittelbar vor Ort in der Stolberg-Touristik (Zweifaller Straße) erfragen, bevor es entweder per Rad oder ab dem Knotenpunkt 91 mit der Euregiobahn zurück zum Ausgangspunkt geht.

Rund um die Töpferstadt

Langerwehe – Weisweiler – Heistern – Merode – Langerwehe

23 km

Diese 23km lange Tour verbindet die Töpferstadt Langerwehe mit den landschaftlich reizvoll gelegenen historischen Sehenswürdigkeiten im Umland sowie den Merkmalen des industriellen Charakters der Region.


Ausgehend von der Töpferstadt Langerwehe folgen Sie während der Route der Beschilderung der indeland-Radroute. In Langerwehe zeigt das Töpfereimuseum eine umfangreiche Sammlung zur Töpfergeschichte der Stadt und lässt Sie auf diese Weise in die Historie der Stadt eintauchen. Auf Ihrem weiteren Weg fahren Sie mit dem Rad zu einem markanten Punkt der Region, dem Braunkohlenkraftwerk Weisweiler. Der weitere Verlauf der Route könnte gegensätzlicher nicht sein, denn es folgt eine historische Sehenswürdigkeit nach der anderen. So sind vor allem die Alte Kirche Rymelsberg, die Nikolauskapelle oder die bereits weit vor dem Mittelalter erbauten Sehenswürdigkeiten Kloster Wernau, Laufenburg und Schloss Merode ein großer Kontrast zum vorher gesehenen Kraftwerk.

Blaustein-See-Route

Blaustein-See – Fronhoven – Tagebau – Lamersdorf – Frenz – Weisweiler – Blaustein-See

23 km

Diese Route führt auf 23km rund um den Blaustein-See sowie vorbei an den Relikten und Zeugen der neueren industriellen Vergangenheit der Region und ist ebenfalls mit dem Logo der indeland-Radroute beschildert. Der Blaustein-See, welcher heute zu den beliebtesten Ausflugszielen der Region zählt, ist im Rahmen der Rekultivierung des Tagbaus Zukunft-West entstanden und bietet mit rund 100 Hektar Wasserfläche ein ideales Wassersport-Revier für die ganze Familie.


Die Radtour führt somit auch zuerst rund um den See über den sogenannten Erinnerungspfad, welcher mit Gedenksteinen und Wegkreuzen an die ehemals vorhandenen Ortschaften erinnert, die einst dem voranschreitenden Tagebau weichen mussten.


Weiter geht es vorbei an Fronhoven an den Rand des heutigen Tagebaus Inden, der mit seiner enormen Größe verdeutlicht, welche Mengen an Kohle hier bereits abgebaut wurden. Anschließend geht es parallel zum Rand des Abbaugebiets über Lamersdorf und Frenz nach Weisweiler zum Braunkohlenkraftwerk, wo die Kohle verstromt wird. Hier bietet sich im RWE-Info-Center die Möglichkeit für interessierte Besucher den Prozessablauf vom Braunkohleabbau über die Stromerzeugung bis zur Entwicklung eines zukunftsfähigen rekultivierten Tagebaus nach zu verfolgen. Das Informationscenter hat jeden ersten Sonntag von 10-17 Uhr geöffnet.

Denkmalroute

Aldenhoven – Schleiden – Siersdorf – Dürboslar – Engelsdorf – Aldenhoven

16 km

Diese 16 km lange mit dem indeland-Radrouten-Logo gekennzeichnete Tour verbindet verschiedene, zur Gemeinde Aldenhoven gehörende Ortschaften. Sie führt an vielen unter Denkmalschutz stehenden Baudenkmälern der Region vorbei.


Am Startpunkt in Aldenhoven wird ein wichtiger Teil der Geschichte des indelandes lebendig und erfahrbar: Das Bergbaumuseum Aldenhoven "Glück auf" stellen in anschaulicherweise dar, welchen Stellenwert der Bergbau für das indeland in der Vergangenheit hatte und zum Teil auch noch heute hat.

 

Auf ihrem Weg rund um Aldenhoven führt Sie die Route unter anderem durch Siersdorf mit seiner heute überwiegend ruinösen Kommende, welche ein bedeutendes Zeugnis europäischer Geschichte darstellt, sowie durch Dürboslar und Engelsdorf. Beide Ortschaften besitzen eine Wasserburg, deren Ursprünge weit vor dem Mittelalter datieren.

Braukunst trifft Glasmalerei

Linnich – Glimbach – Kofferen – Gevenich – Tetz – Rurdorf – Linnich

21 km

Die Route startet in der für ihre Glasmalerei bekannten Stadt Linnich und führt durch das Umland der Stadt vorbei an Feld- und Wiesenlandschaften und der Rur hin zu den zwei überregional bekannten Privatbrauereien.


In Linnich bietet sich das Deutsche Glasmalerei Museum für einen Besuch an, welches Glasmalerei aus fünf Jahrhunderten ausstellt und das altehrwürdige Handwerk dem Besucher näher bringt. In Linnich Kofferen und Welz können Sie die Privatbrauereien Mc Müller’s und Rainer besuchen und sich bei einem frischgezapften regional gebrauten Bier eine Erfrischung verschaffen. So gestärkt sind Sie fit für den weiteren Weg dieser insgesamt 21km langen Rundtour um Linnich.

Barmener See

Jülich – Barmener See – Koslar – Brückenkopf-Park – Jülich

10 km

Diese Rundtour umfasst zwar nur 10km, allerdings bieten sich entlang dieser 10 km vielfältige Betätigungsmöglichkeiten, die den Radausflug schnell zu einem Ganztagserlebnis werden lassen.


Von Jülich aus geht es über den RurUferRadweg Richtung Linnich zum Barmener See, dessen idyllische Ufer zu einer Rast einladen. An warmen Tagen bietet dieses Naturparadies darüber hinaus noch die Möglichkeit sich an den Ufern mit Liegewiese und Sandstrand zu sonnen und sich im See zu erfrischen. Nach dieser Abkühlung geht es weiter durch den Ort Koslar zum Brückenkopf-Park, der mit seinem umfangreichen Freizeitangeboten und einem Zoo Spiel & Spaß für die ganze Familie bereithält. Der Rückweg in die Jülicher Innenstadt ist nun nicht mehr weit und so bietet es sich an den Tag noch in einer der zahlreichen Einkehrmöglichkeiten rund um die Jülicher Innenstadt ausklingen zu lassen.

Tagebaueinblicke

Inden – Pier – Schophoven – Merken – Lucherberger See – Inden

17 km

Diese 17 km lange Rundtour rund um Inden zeigt die Entwicklung einer Region unter Einfluss des Braunkohlenabbaus. So startet die Route auch gleich am Rande des Tagebaus Inden und führt durch Schophoven und Merken bis hin zum Lucherberger See und zurück zum Ausgangspunkt in Inden.


Entlang der Route gibt es eine Menge zu entdecken, so lassen sich vom Aussichtsturm Indemann, dem 36m hohen Wahrzeichen der Tagebauregion Inden, atemberaubende Ausblicke über das gesamte Areal erhaschen. Gewaltige Bagger, verschiedene Erdschichten sowie riesige Förderanlagen lassen sich auf diese Weise einmal ganz aus der Nähe betrachten. In Inden-Lucherberg empfiehlt es sich nach der Radtour einmal das Ortsgeschichtliche Museum zu besuchen, welches dem Besucher auf anschauliche Art und Weise Wissenswertes über Heimatgeschichte, den Tagebau sowie die Umsiedlungsproblematik näher bringt. Diese Radtour ist auch mit dem indeland-Radrouten-Logo beschildert.

Ellebachroute

Niederzier – Hambach – Tagebau Hambach – Ellen – Oberzier – Niederzier

30 km

Auf dieser 30 km langen indeland-Radroute fahren Sie überwiegend durch das von Landwirtschaft und dem Tagebau geprägte Gebiet der Gemeinde Niederzier. So liegt der Startpunkt der Tour ebenso in Niederzier, wo es die unter Denkmalschutz stehende Wasserburg zu entdecken gibt.


Weiter geht es in Richtung Hambach, wo das frühmittelalterliche Schloss Hambach und das bereits 893 erstmals erwähnte Rittergut Obbendorf einen kurzen Abstecher wert sind, bevor es mit dem Rad an der Abbaugrenze des Tagebaus Hambach zurück in Richtung des Startpunkts geht.


Bevor man allerdings die Tagestour beendet, sollte man dem Freizeitpark der Stadt Niederzier noch einmal einen Besuch abstatten. Dieser bietet zahlreiche Spiel- und Sportmöglichkeiten für Jung und Alt und lädt mit zahlreichen Parkbänken entlang des Sees und der Bachläufe zum Verweilen ein.